gemeinsam aktiv

 

... für die Umsetzung einer umfassenden Betriebsvereinbarung im Jahr 2005 !
In vielen Gesprächen haben KollegInnen uns mitgeteilt, welche Erwartungen und Wünsche sie an eine Betriebsvereinbarung haben. Dabei handelt es sich um Regelungen, die in anderen Betrieben oder auch der Gemeinde Wien durchaus selbstverständlich sind.
In der derzeitigen Betriebsvereinbarung ist nur sehr wenig geregelt. Insbesondere die finanziellen Seiten des Arbeitslebens sind darin praktisch gar nicht vorhanden. Mittlerweile hat sich die Geschäftsführung darauf konzentriert, alle Verhandlungen zu diesen Fragen auf die Zeit nach der Betriebsratswahl zu vertagen.
Aus unserer Sicht muss im Jahr 2005 eine Betriebsvereinbarung zu einer Fülle von Themen umgesetzt werden! Dazu zählt vor allem der finanzielle Bereich (Gehaltsschema!).
Wir haben in den letzten Jahren eine Verringerung von Sozialleistungen seitens der Bundesregierung, die zu geringeren Realeinkommen geführt haben, miterleben müssen. Daher sollten in einer Betriebs-vereinbarung Sozialleistungen, wie zum Beispiel Kinderzulage und Fahrtkostenzuschüsse, im Sinne unserer KollegInnen umgesetzt werden.
Daher fordern wir von der Geschäftsführung die budgetäre Vorsorge für die Implementierung einer neuen Betriebsvereinbarung für 2005!

... für Arbeitszeiten, die den Bedürfnissen der KollegInnen entsprechen !
Einige KollegInnen sind mittlerweile auf die Arbeitszeitregelung des 'alten' FSW umgestiegen. Wir freuen uns darüber, dass es diese Möglichkeit des individuellen Umsteigens gibt.
Gleichzeitig ist uns bewusst, dass es auf Dauer in Teams mit unterschiedlichen Arbeitszeitregelungen zu Meinungsverschiedenheiten kommen kann, so sehr sich die beteiligten KollegInnen auch bemühen.
Nur Gleichheit in allen Beziehungen kann solche Konflikte vermeiden! Wir sind deshalb der Meinung, dass eine Überarbeitung der Arbeitszeitregelungen so zu geschehen hat, dass diese den unterschiedlichen Bedürfnissen unserer KollegInnen in verschiedenen Bereichen des FSW entsprechen.
Die BetriebsrätInnen müssen bei einer Neuregelung auf die Umsetzung der Wünsche der KollegInnen achten. Daher ist es für uns selbstverständlich, unsere KollegInnen bei jeder Neugestaltung von Arbeitszeitmodellen einzubinden!

... für die Abdeckung aller bei Außendiensten anfallenden Kosten !
Neben veränderten Abrechnungsregelungen zu Einzelfahrscheinen ist es auch eine Tatsache, dass KollegInnen, die im Außendienst arbeiten, gebührenpflichtiges Parken durch die Entwertung des Kilometergeldes nicht mehr decken können.
Grundsätzlich gehen wir davon aus, dass alle Aufwendungen, die im Auftrag und für den FSW erbracht werden, selbstverständlich durch diesen finanziell vollständig abzugelten sind.
Wenn die Nutzung des privaten PKW dienstlich erforderlich ist, sehen wir folgende Regelungen für die Zukunft als sinnvoll an:
* Erhöhung des amtlichen Kilometergeldes, das seit Jahren nicht angepasst wurde und durch die Inflation (z.B. deutliche Steigerung der Benzinpreise in den letzten Monaten) entwertet wurde!
* Für KollegInnen, die dienstlich bedingt in gebührenpflichtigen Zonen parken müssen, sind Ausnahmegenehmigungen von den Parkgebühren, so wie für ÄrztInnen, anzustreben.

... für Arbeitsplätze im FSW, die den Bedürfnis-sen der KollegInnen entsprechen !
In mehreren Gebäuden, in denen der FSW derzeit ansässig ist, gibt es räumliche Arbeitsbedingungen, die nicht den Bedürfnissen unserer KollegInnen entsprechen. Von Büros ohne Tageslicht über unzureichende sanitäre Ausstattung bis hin zu viel zu kleinen Arbeitsräumen reichen die Beschwerden.
Insbesondere im Hinblick auf die Übersiedlung in die Guglgasse erhofften sich viele KollegInnen eine Verbesserung dieser Situation. Bei Besichtigungen mussten allerdings einige feststellen, dass dem leider auch dort nicht so ist: Zugänge, die (noch?) nicht behindertengerecht sind, keine oder Minifenster, teilweise unregulierbare Klimaanlagen und viel zu kleine Räume. Kein Wunder, dass viele KollegInnen Unmut verspüren, wenn ihre Wünsche zur Gestaltung ihres Arbeitsplatzes nicht berücksichtigt werden. Wir fordern daher die verpflichtende Ein-bindung der betroffenen KollegInnen bei der Um-gestaltung der bestehenden bzw. der Gestaltung künftiger Arbeitsplätze!
Wir fragen: Wäre es denn nicht sinnvoll, die sehr großzügigen Gangflächen in der Guglgasse zu Gunsten von Büroflächen zu verringern?
Weiters ist es für uns erforderlich, dass alle Arbeitsräume im FSW über entsprechen große zu öffnende Fenster verfügen!