Prinzipien

 

Prinzipien der Betriebsratsarbeit


Wesentliche Grundprinzipien jeder Betriebsratsarbeit müssen neben der individuellen Vertretung der KollegInnen, Offenheit, eine möglichst gute Information der Belegschaft, Demokratie bei den getroffenen Entscheidungen, Vertraulichkeit, sowie ein möglichst geschlossenes Auftreten der vertretenen KollegInnen im FSW sein.


Offenheit


Eine möglichst gute Information der KollegInnen ist die Voraussetzung für die Diskussion der anstehenden Schritte und ihrer Umsetzung in der Belegschaft. Daher ist es erforderlich, alle KollegInnen regelmäßig über die aktuelle Situation, mögliche Lösungen sowie die Tätigkeit des Betriebsrates zu informieren.

Demokratie


Der Betriebsrat alleine kann, egal wie hart er arbeitet, nur begrenzte Ergebnisse zu Stande bringen. Dazu ist die aktive Einbindung der gesamten Belegschaft erforderlich. Voraussetzung für diese Einbindung ist eine möglichst breite Diskussion aller anstehenden Fragen in und mit der Belegschaft. Im Idealfall findet diese Diskussion auf Betriebsversammlungen statt, wo die entscheidenden Fragen auch einer Abstimmung unterzogen werden. Selbstverständlich wird sich jeder Betriebsrat an die Ergebnisse dieser Entscheidungen halten.
Manchmal wird es aber auf Grund verschiedener Faktoren, zum Beispiel, weil etwas sehr schnell entschieden werden muss, auch wenn es von grundlegender Bedeutung ist, nicht möglich sein, eine Betriebsversammlung einzuberufen. In dieser Situation muss es in anderer Form zu Belegschaftsabstimmungen kommen. Auch in diesem Fall wird sich der Betriebsrat selbstverständlich an die Ergebnisse halten.


Vertraulichkeit


Selbstverständlich wird jeder Betriebsrat alle Informationen von KollegInnen - wenn gewünscht - vertraulich behandeln.


Kollektive Interessenvertretung


Betriebsratsarbeit hat grundsätzlich andere rechtliche Grundlagen als die Arbeit von Personalvertretungen, nämlich das Arbeitsverfassungsgesetz (ArbVG). In diesem werden dem Betriebsrat faktisch alle Aufgaben und Rechte zugewiesen, welche sich auf die gemeinsame Vertretung aller KollegInnen beziehen und in der Gemeinde in den Tätigkeitsbereich der Gewerkschaft fallen. Dabei handelt es sich neben dem Abschluss von Betriebsvereinbarungen zum Beispiel um die sogenannte wirtschaftliche Mitbestimmung, Vorschlagsrechte zu Neueinstellungen und ähnliches. Vom Gesetz her hat die Gewerkschaft keine Rechte außer dem Abschluss von Kollektivverträgen.
Dies ist für alle KollegInnen, die aus der Gemeinde kommen, eine große Umstellung und Herausforderung, weswegen es uns besonders freut, dass wir KollegInnen für unsere Liste gewonnen haben, die bereits langjährige Erfahrung mit dieser rechtlichen Situation haben, da sie bereits länger im FSW sind. Gleichzeitig möchten wir euch alle herzlich zur Mitarbeit in der Fraktion sozialdemokratischer GewerkschafterInnen einladen!


Information


Im FSW findet viel Kommunikation und Information über das Intranet statt. Daher ist es sehr wichtig, dass alle KollegInnen und die Vertretung der Belegschaft vollen Zugang dazu haben.
* PC-Zugangsmöglichkeit für alle KollegInnen!

 

Prinzipien von fsg gemeinsam aktiv:

Was haben die Feuerwehr und Vertrauenspersonen gemeinsam? Sie sind da, wenn es brennt!


* Individuelle Betreuung unserer Kolleginnen und Kollegen
* Hilfestellung und Unterstützung bei persönlichen Angelegenheiten
* Vertrauenspersonen als GarantInnen für eine funktionierende Interessenvertretung auch auf Betriebsebene
* Probleme der Zukunft können nur gemeinsam gelöst werden
* Wir stehen gerne als kompetente PartnerInnen zur Verfügung
* Wir sind engagiert, um Probleme besser und harmonischer zu lösen
* Wir wollen die Frustrationserlebnisse am Arbeitsplatz reduzieren - denn Zufriedenheit am Arbeitsplatz ist wesentlich für die Lebenszufriedenheit

* MitarbeiterInnen willkommen - Mitgestaltung jederzeit möglich!

 

Ein engagiertes Team: Unsere Ziele

 

* Wir sind eine Bewegung, die den KollegInnen verpflichtet ist.
* Wir bieten Betreuung und Verbesserung der Durchsetzungsfähigkeit.
* Wir machen betriebliche Interessenvertretung auf allen Ebenen und stehen für echte Mitwirkungsrechte.
* Wir fördern soziale Gerechtigkeit.
* Wir stehen für die Zusammenarbeit zwischen betrieblicher und überbetrieblicher Interessenvertretung.
* Für uns stehen Mensch und Arbeit im Mittelpunkt.
* Wir stehen für Gewerkschaften als Kampforganisationen für die Rechte der Lohnabhängigen und der Lehrlinge.
* Wir sind für lebendige Demokratie und eine solidarische Gesellschaft.
* Der ÖGB will einen Staat, der als politisch regulierende Kraft auftritt. Durch Kollektivverträge sichert der ÖGB die Einkommen und Rechte der Lohnabhängigen.
* Wir stehen im ÖGB für eine pluralistische Gesellschaft, in der die ArbeitnehmerInnen einen besonderen Stellenwert haben, in der Friede, soziale Gerechtigkeit sowie Chancengerechtigkeit und Gleichbehandlung der Geschlechter herrschen und in der der Sorge um eine gesunde Umwelt großes Augenmerk geschenkt wird.
* Daher engagieren wir uns am Arbeitsplatz und in der überbetrieblichen Vertretung. Ohne das eine wäre das andere nicht denkbar.
* Wir stehen für ein geschlossenes Auftreten gegenüber dem/der ArbeitgeberIn. Ohne dieses gibt es kaum Erfolg.