LeserInnenbriefe

Werter Betriebsrat,

ich ersuche um Eure Unterstützung in der Angelegenheit „Hunde im FSW“. Im FSW gibt es eine Reihe sog. „Bürohunde“ ... Die Hunde beschnüffeln die Vorbeigehenden im Gang ...
Ich habe eine Tierhaarallergie. 2 andere Kolleginnen leiden unter schweren Tierhaarallergien – eine weitere Kollegin ist schwanger und Toxoplasmosegefährdet.
Es kann uns doch nicht zugemutet werden, dass wir selbst immer wieder unsere Freiräume von den Hundehalterinnen erbitten müssen und die ... „Lösung“ so aussieht, dass die Hunde dann „gnadenhalber“ die meiste Zeit „nur im Zimmer“ liegen ... , dass wir durch die Duldung von Haustieren ... dazu genötigt werden uns mit ArbeitskollegInnen in Konflikte zu begeben ..., die unnötigen Unfrieden ... schaffen ...
FRAGEN an die Chefetage: ... Ist es nicht Aufgabe des Dienstgebers, die Arbeitsplätze seiner Angestellten auch so zu gestalten, dass Arbeiten und Erholungsphasen unbelästigt möglich sind? ... die Gesundheit seiner Angestellten nicht zu gefährden bzw. zu schützen? ...
Bitte um Unterstützung durch Personalführung und Geschäftsleitung, dass Hunde ... (Blindenhunde selbstverständlich ausgenommen) ... hier im FSW wirklich nichts verloren haben.

Herzlichen Dank im Voraus!

(Auszug: Name der Redaktion bekannt)

 

Gemeindebedienstete mehr als nur ein Beruf

 

Sie sind oft die Prügelknaben der Nation. Möglicherweise sind sie sogar für den Parkplatzmangel, die Vogelgrippe und die Feinstaubbelastung verantwortlich. Sie – das sind jene Wesen, die uns alles wegessen und nichts produzieren.
Auch im FSW werden sie von manchen Privatangestellten skeptisch betrachtet, aber auch Privatangestellte des FSW sind aus Sicht der Bevölkerung mit ähnlichen Vorurteilen behaftet.
Dieses Image haben sich die Beschäftigten des FSW nicht verdient.
Gemeindebedienstete und Privatangestellte, die im FSW arbeiten und damit ihr Arbeitsleben in den Dienst der Allgemeinheit gestellt haben: Seid selbstbewusster. ... Was täten wir, wenn nicht viele KollegInnen Dienstleistungen in den Fachbereichen und Stabsstellen ... für die BürgerInnen erbringen würden?
Liebe Beschäftigte im FSW: Habt mehr Selbstbewusstsein, und sagt jenen die euch in der Öffentlichkeit teilweise auch ungerechtfertigt kritisieren, dass ihr euer Geld wert seid. ...

(Auszug: Name der Redaktion bekannt)