LeserInnenbriefe

… nicht nur in der Privatwirtschaft, sondern auch im FSW wird die triste Arbeitsmarksituation dadurch ausgenützt, dass den Arbeitsuchenden "schlechte" Verträge angeboten werden. Die Bezahlung und auch die Arbeitszeit wird zunehmend zu Lasten der Beschäftigten flexibilisiert. Eine weitere Tatsache ist, dass immer mehr von "normalen" Arbeitsverhältnissen abgegangen wird.
Die Folge: verstärkt werden Verträge mit freien DienstnehmerInnen, welche weder arbeitslosenversichert noch ein 13. und 14. Gehalt bekommen, und Werkverträge als Umgehung normaler Beschäftigungsverhältnisse abgeschlossen.

(Auszug: Name der Redaktion bekannt)

 

… Ich finde die derzeitige Regelung bezüglich Rauchen sehr unbefriedigend und auch nicht wirklich den gesetzlichen Bestimmungen entsprechend.
Warum herrscht in der Küche und eventuellen Aufenthaltsräumen kein generelles Rauchverbot? Wie ist es möglich, dass in Sitzungszimmern geraucht wird? Erstens sind immer auch Nichtraucher anwesend, und außerdem werden nach den Sitzungen immer die Türen offen gelassen, was zu starker Rauchbelästigung auf den Gängen und angrenzenden Zimmern führt.
Es ist nicht sehr angenehm, wenn die Nichtraucher immer wieder für ihre Rechte kämpfen müssen.
Und außerdem wurden die gesetzlichen Bestimmungen ja gerade deshalb gemacht, damit die Nichtraucher geschützt werden und nicht um ihre Rechte kämpfen müssen und damit böse Blicke, Bemerkungen und Ausgrenzungen erfahren.
Wenn schon das generelle Rauchverbot in Amtsräumen, was beim Magistrat ja bereits gilt, beim FSW nicht angewendet wird, dann stehen uns zumindest die Bestimmungen der Privatwirtschaft zu. (Bei der Umstrukturierung wurde uns mehrmals mitgeteilt, dass wir dadurch keine Verschlechterungen erfahren werden - kein generelles Rauchverbot wird aber von den Nichtrauchern eindeutig als Verschlechterung empfunden!!!)
Außerdem finde ich es sehr bedenklich, wenn gerade im FOND SOZIALES WIEN auf soziale Rechte und Bestimmungen nicht geachtet wird - wo dann bitte sonst?

(Auszug: Name der Redaktion bekannt)

 

Anmerkung der Redaktion: Passivrauchen - Nein Danke!: Mehr Tote als durch Drogen


Passivrauchen ist gefährlicher als gedacht: Laut einer Studie des deutschen Krebsforschungszentrums sterben mehr Menschen durch unfreiwilliges Mitrauchen als durch Drogen und Asbestbelastung. In Deutschland kommen jährlich 3.300 NichtraucherInnen, unter ihnen 60 Säuglinge, durch den blauen Dunst ums Leben.
Daher ist es auch im Fonds Soziales Wien wichtig, den gesetzlich vorgeschriebenen NichtraucherInnenschutz umgehend umzusetzen.

 

Man hört die Alarmanlage bei der Brandschutzübung in der Guglgasse nicht in allen Zimmern - in einzelnen Gängen sowie Bereichen hört man nichts. Wie ist es mit behinderten Personen, wer kümmert sich um diese, wo ist die Liste mit der alle Leute abgehakt werden, Urlaube, Krankenstand - wer weiß - ob nicht noch eineR im Zimmer vergessen wurde - Fragen über Fragen. Irgendwie ist das alles nicht wirklich organisiert ...

(Auszug: Name der Redaktion bekannt)