Aus dem Arbeitsleben: KundInnenservicebereich Guglgasse

Wie schon in der letzten Ausgabe von gemeinsam aktiv, wollen wir auch in dieser Nummer wieder einen der Aufgabenbereiche des FSW vorstellen.

 

Neuer Bereich

 

Wir haben diesmal einen Bereich gewählt, von dem manche KollegInnen schon gehört haben werden - allerdings wissen viele nicht, was dort getan wird. Dieser Bereich passt auch gut zum neuen Schlagwort KundInnen im FSW.
Zentrale Anlaufstelle

Die KundInneninformation ist zunächst einmal DIE zentrale Anlaufstelle für KlientInnen in der Guglgasse 7-9 zwecks Erstinformation und Zuweisung an die einzelnen Stabstellen und Fachbereiche.
In Abstimmung mit den jeweiligen Organisationseinheiten kommt es hier zur Erteilung von Auskünften zu den jeweiligen Leistungen und Angeboten.
Die KlientInnen bekommen aber auch diverse Hilfestellungen wie z.B. Wegbeschreibungen und telefonische Vorankündigungen bei Terminen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Hilfestellungen für Gehörlose bei Anträgen für den Zuschuss zur Jahreskarte.
Auch repräsentative Aufgaben - Stichwort KundInnenfreundlichkeit - kommen nicht zu kurz. Ganz zentral dabei ist die Ausgabe von Broschüren an KlientInnen und die Übernahme von Lieferungen.
Weiters ist der regelmäßige Austausch mit den Stabstellen bzw. Fachabteilungen über personelle oder räumliche Veränderungen (Telefonlisten, neue MitarbeiterInnen, Übersiedlungen, …) von zentraler Bedeutung - nur so kann sicher gestellt werden, dass die KlientInnen an den richtigen Ort und auch zur richtigen Person geschickt werden.

 

Treffpunkt

 

Aber auch für FSW-MitarbeiterInnen ist die KundInneninformation oft sehr wichtig. Nur all zu oft wird sie zur zentralen Stelle (Info-Point) oder zum Treffpunkt bei Terminen.
Die BesucherInnen der Guglgasse überbrücken hier oft Wartezeiten (Betreuung im kundInnenfreundlichen Warteraum mit Kaffeeautomat, Gratis-Wasserspender, Video, …).
Schließlich gilt es noch tageweise die statistische Erhebung über die Frequenz der hier vorsprechenden KlientInnen zu erledigen.

 

Alltagsanekdoten

 

Aber auch die eine oder andere Alltagsanekdote kommt hier vor: “Ich klärte eine Partei über die Modusformalitäten auf, und zum Schluss bot ich ihm unseren Wasserspender an, worauf er mich mit ernster Miene auf richtig Wienerisch ansprach: Na, wirklich ned, an Bierzapfhahn kennans ma anbieten.
Ich antwortete darauf: Ich werde es der Geschäftsführung vorschlagen. Diesbezüglich ist unser Service für die KundInnen noch nicht eingerichtet, aber sonst stehen wir für Sie gerne zur Verfügung."
“Eine Partei kam mitten im Brandschutzalarm und ließ sich nicht abweisen. Ich erklärte, dass es sich um einen Brandalarm handelt, sie erklärte daraufhin, sie benötigt nur Formulare, die sie schnell noch haben möchte.
Ich sagte ihr, sie solle bitte den Brandalarm abwarten, und dann wieder hier vorsprechen, ich kann ihr jetzt keine Formulare geben. Erst auf meine Äußerung: Sie können gerne auf mich warten, aber bei dem Feueralarm, d.h. Ausbruch eines Feuers würde ich es ihr abraten, ist sie dann schließlich gegangen und auch nicht mehr gekommen.”

 

Kontakt

Ursula Stibranyi - KundInneninformation Guglgasse
ursula.stibranyi@fsw.at
4000-66805