Neuigkeiten aus dem FSW

 

Herzlich zur Mitarbeit eingeladen

… bei fsg gemeinsam aktiv sind alle KollegInnen, die der Meinung sind,
* dass das Engagement für die Interessen unserer KollegInnen wichtiger ist als alles andere
* das Gerechtigkeit ein Grundwert ist, für den es sich noch immer einzusetzen lohnt - im Betrieb und in der Gesellschaft im Allgemeinen
* dass die Arbeitsbedingungen im FSW verbessert werden müssen
* dass der Betriebsrat ohne Wenn und Aber auf der Seite der Beschäftigten stehen muss
* dass Verhandlungen mit der Geschäftsführung durch Aktivitäten ergänzt werden müssen
* dass wir jetzt sofort eine gute Betriebsvereinbarung brauchen
* dass die Belegschaft in alle relevanten Entscheidungen des Betriebsrates eingebunden werden muss
* dass SchwarzBlauGrünOrange nicht die Interessen der Lohnabhängigen vertreten, nicht im Bund, nicht in Wien und auch nicht im Betrieb!
Alle Interessierten können gerne jederzeit Ort und Datum unseres nächsten Treffens unter fsggemeinsamaktiv@gmx.at oder bei allen MitarbeiterInnen von fsg gemeinsam aktiv (siehe) erfragen!

EU-Dienstleistungsrichtlinie

GPA und GdG forderten auf einer gemeinsam veranstalteten Konferenz am 2. Juni die Rücknahme und vollständige Überarbeitung der Dienstleistungsrichtlinie, der im EU-Slang sogenannten Bolkestein-Richtlinie.
Kernstück des vorliegenden Entwurfs ist das "Herkunftslandprinzip". Diesem folgend, könnten sich DienstleistungsanbieterInnen den Ort mit den niedrigsten Standards als Unternehmenssitz wählen und dann zu dessen Bedingungen über die Grenze ihre Leistungen erbringen. Aus der Anwendung dieses Prinzips resultiert ein Wettbewerb nach unten, da selbstverständlich alle Firmen zu billigeren und damit schlechteren Bedingungen produzieren wollen. Damit ist eine kontinuierliche Verschlechterung der Löhne, Arbeitszeiten und sonstigen Arbeitsbedingungen absehbar. Grund genug für uns alle, die Gewerkschaften in ihrem Kampf gegen diese Verschlechterung unser aller Arbeitsbedingungen zu unterstützen!
Ab Herbst wird es seitens des ÖGB eine groß angelegte Kampagne zu diesem Thema geben.

Essensmarken

Laut dem Erlass "Verbilligtes Mittagessen für Bedienstete des Magistrats" darf täglich nur eine Essensmarke verwendet werden. Der höchstzulässige steuerfreie Tagesbetrag für Essensbons, die in einer nahe gelegenen Gaststätte eingelöst werden können, liegt aber schon länger bei € 4,40, was die Argumentation für den Erlass obsolet macht.
Zwischen dem Vorsitzenden der GdG Rudolf Hundstorfer und der Leiterin der MA 2 wurde daher vereinbart, mit einer Anfrage an die zuständige Finanzbehörde zu klären, ob in Folge der Änderung des Einkommenssteuergesetzes auch bis zu drei Marken pro Arbeitstag, also maximal € 4,38, eingelöst werden können.
Falls dem so ist, wäre eine Änderung des oben angeführten Erlasses die logische und einzig mögliche Konsequenz.