Mobbing: Gescheiterte Konfliktbewältigung

 

Überall dort, wo Menschen zusammen leben oder zusammen arbeiten, treffen unterschiedliche Interessen, Vorlieben, Werthaltungen, Moralvorstellungen, Meinungen, Bedürfnisse und auch Vorurteile aufeinander.
Diese Erkenntnis hat vor allem für die Arbeitswelt Bedeutung, weil immer mehr Zeit am Arbeitsplatz verbracht wird und somit die Konflikthäufigkeit tendenziell zunimmt.
Konflikte gehören zum Alltag von Teams, Abteilungen, Projektgruppen, Organisationseinheiten oder öffentlichen Institutionen und können - wenn sie konstruktiv ausgetragen werden - zu einer positiven Weiterentwicklung von Einzelpersonen und des Gemeinwesens beitragen.
In diesem Sinne dürfen Konflikte am Arbeitsplatz als durchaus "normal" betrachtet werden.
Konflikte am Arbeitsplatz, die nicht bearbeitet werden, münden manchmal in "Mobbing". Die Opfer werden (von Vorgesetzten und KollegInnen) oft ausgegrenzt, verleumdet oder beschimpft.
Wegschauen und Nichthandeln in diesem Bereich hat nicht nur für die Betroffenen und das Betriebsklima negative Auswirkungen, sondern auch den Unternehmen selbst entstehen dadurch enorme Folgekosten.


Erste Hilfe gegen Mobbing

Die Mobbingberatungsstelle des ÖGB, die GdG (1. Hilfe DW 83700) und die BetriebsrätInnen bieten im Anlassfall kompetente Beratung an.
Auch in der abzuschließenden Betriebsvereinbarung sollen diesbezügliche Vereinbarungen zwischen Geschäftsführung und Betriebsrat festgehalten werden. Darin sollen Rechte und Pflichten, aber auch Sanktionen für den Betrieb, die Betroffenen und die MobberInnen verbindlich und unverrückbar auf Dauer festgeschrieben werden.
Im Fall der Fälle: Einfach an die Person Ihres Vertrauens wenden - wir sind immer auf Ihrer Seite!

Alle Vertrauenspersonen von fsg gemeinsam aktiv finden Sie unter hier.