Kollektivvertragsverhandlungen im FSW & Tochtergesellschaften abgeschlossen

Gültig mit Wirksamkeit 01.07.2015

Am 17. Juni wurde bei den jährlich stattfindenden Kollektivvertragsverhandlungen zwischen FSW-Geschäftsführung, Gewerkschaft der Gemeindebediensteten – Kunst, Medien, Sport, freie Berufe und dem Zentralbetriebsrat folgende Einigung erzielt:

Die mtl. Kollektivvertragsgehälter werden um 1,8% und die IST-Gehälter um 1,6% erhöht.

Zulagen und Aufwandsentschädigungen werden um 1,6% erhöht.

Die Lehrlingsentschädigung wird um 1,94% und die Entlohnung der FerialarbeitnehmerInnen um 1,8% erhöht.

Die Laufzeit beträgt 12 Monate.

Zudem wurden einige inhaltliche Anpassungen beschlossen:

Die Betriebliche Gesundheitsförderung wurde zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement weiterentwickelt. Es umfasst alle gemeinsamen Maßnahmen der Arbeitgeberin bzw. des Arbeitgebers und der Beschäftigten zum Schutz, dem Erhalt sowie der Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz.

Eine Regelung für die Entlohnung von Privatangestellten am 24.12. und 31.12., sofern sie an diesen arbeitsfreien Tagen zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes unbedingt im Einsatz sein müssen, ist erfolgt.

Einzelne Bestimmungen für die "Betriebsvereinbarung Leistungsbewertung" wurden in den Kollektivvertrag aufgenommen.

Die Forderung nach einer Pensionskasse wurde aus dem Kollektivvertrag gestrichen, da zu dieser Thematik mit 2016 verbindlich eine Betriebsvereinbarung abgeschlossen werden wird.

Die Pausenregelung wurde in der allgemeinen Betriebsvereinbarung sowie in den Betriebsvereinbarungen der Tageszentren und dem Schichtdienst der "wieder wohnen GmbH" adaptiert.