Unsere Forderungen anlässlich der kommenden Betriebsratswahlen im Fonds Soziales Wien,

in der Wiener Pflege- und Betreuungsdienste GmbH und in der „wieder wohnen“ GmbH

 

Die Betriebsratswahlen, die heuer von 17. bis 21. Oktober 2016 stattfinden werden, geben Euch wieder die Möglichkeit auf aktive Mitbestimmung. Für die Zufriedenheit der letzten vier Jahre, aber auch für die Zukunft orientiert, sind wir für Euch immer wieder unterwegs. Demokratie lebt durch aktives Handeln. Als Eure persönlichen Vertreter der FSG stehen auch Eure Interessen im Vordergrund. Sollten Eure Themen nicht auf der Agenda stehen, so ersuche ich Euch uns davon in Kenntnis zu setzen, damit wir eine Grundlage für weitere Maßnahmen treffen können.

Diejenigen KollegInnen, die unsere betriebsrätliche Arbeit bisher geschätzt haben und diese weiterhin unterstützen möchten, ersuchen wir mit einfachem Kreuz bei der Liste FSG dies auch entsprechend kundzutun.

Die folgenden Punkte sind uns für die Zukunft auch längerfristig besonders wichtig und daher möchten wir an dieser Stelle konkreter darauf eingehen:

1)

Bei der Schmutz-, Erschwernis- und Gefahrenzulage besteht die Befürchtung, dass es hier künftig zu einer höheren steuerlichen Belastung kommen könnte. Diese wären zweifelsohne gegen die Interessen der betroffenen ArbeitnehmerInnen, da die Leistung bei den BezieherInnen der SEG-Zulage sonst nicht ausreichend honoriert werden würde.

--> Daher fordern wir als FSG den Fonds Soziales Wien und dessen Tochtergesellschaften auf, Gespräche mit den Verantwortlichen zu starten, sodass die Beibehaltung der Steuerfreiheit für die SEG-Zulage weiterhin aufrecht bleibt!

2)

Die Erhöhung der Mineralölsteuer, der Autobahnvignette, erhöhte laufende Betriebskosten sowie letztendlich die Anhebung der Kurzparkzonenpreise in Wien mit Wirksamkeit 01.03.2012 und Ausdehnung der Kurzparkzonen seit 01.10.2012 erfordern von vielen MitarbeiterInnen im FSW und dessen Tochterunternehmen den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel. Massive Preisanstiege bei den Gütern des täglichen Lebens und bei Kraftstoffen, sowie nach wie vor extrem hohe Garagenpreise vor allem im Bereich Guglgasse kommen als zusätzliche Belastungen hinzu.

Der Hauptgruppenausschuss der HG1 younion - Die Daseinsgewerkschaft hat deshalb bereits gefordert, dass für alle Gemeindebediensteten in Wien steuerfrei eine Jahresnetzkarte („Job Ticket“) für den öffentlichen Verkehr von der Stadt Wien zur Verfügung gestellt werden soll. Eine Umsetzung dieser Forderung würde sich mit sehr großer Wahrscheinlichkeit auch auf sämtliche Privatangestellten im Unternehmen FSW übertragen. In unserer Aussendung "FSGgemeinsamaktiv Nr. 17" wiesen wir auf Seite 2 bereits mit Nachdruck auf diesen Umstand hin.

--> Daher fordern wir als FSG den Fonds Soziales Wien und dessen Tochtergesellschaften auf, nun endlich für alle KollegInnen das Job Ticket einzuführen und hier auch gleichzeitig für die Stadt Wien eine Vorreiterrolle einzunehmen!

3)

Das höchste Kapital eines Unternehmens sind seine MitarbeiterInnen. Nicht nur, dass die Belegschaft zur Sicherung des Angebotes im Unternehmen jeden Tag ihr Bestes gibt, so ist auch ihr Fachwissen ein sehr wichtiges Gut. Nun hat der Wiener Vorstand der younion - Die Daseinsgewerkschaft ein Positionspapier zum Thema "Alternsgerechtes Arbeiten" beschlossen. Hierin ist auch der Alterungsprozess inkludiert, dem wir alle ausgesetzt sind. Unter den Betrachtungen heißt es auch, dass die Arbeitgeberin alternsgerechte Arbeitsplätze zur Verfügung stellen soll.

Um die KollegInnen länger im Betrieb zu halten, bedarf es entsprechender Änderungen im Arbeitsprozess bzw. alternative Arbeitsplätze. Uns ist bewusst, dass dies kein leichtes Unterfangen ist. Es sind jedoch dringend erste Schritte in diese Richtung zu setzen.

--> Daher fordern wir als FSG den Fonds Soziales Wien und dessen Tochtergesellschaften auf, mittels konkreten Projekten unsere KollegInnen länger im Arbeitsprozess zu halten, um ihr Fachwissen sowie ihre Fachkompetenz auch für die kommenden Generationen gewährleisten zu können!

Für Fragen, Anliegen und Wünsche stehen wir Euch selbstverständlich jederzeit zur Verfügung. Kontaktiert uns einfach direkt unter fsw@fsg-hg1.at; wir kommen nach einer Terminvereinbarung gerne persönlich zu Euch. Die Betriebsratswahlen von 17.10. bis 21.10.2016 stellen nun wieder die Weichen für die kommenden vier Jahre.

--> Seid deshalb auch Ihr aktiv dabei und begleitet uns auf diesem Weg! - Durch Eure Stimme bei der Liste FSG und gerne auch als künftige Vertrauensperson in unserer Fraktion.

InteressentInnen sind bei uns jederzeit herzlich willkommen. Wir halten Euch regelmäßig unter www.fsggemeinsamaktiv.info am Laufenden.

 

Euer Team der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen im Gesamtunternehmen FSW